Niederlausitzer Bergbautour

 
 Foto: Jochen Sadowski (Bild: 1/2)Foto: Jochen Sadowski (Bild: 1/2)

„Boh je stworil luzicu a cert je zaryl brunicu“ (Gott schuf die Lausitz und der Teufel darunter die Braunkohle). Dieses sorbische Sprichwort zeigt die Bedeutung der Braunkohleförderung für weite Teile der Lausitz. Noch wird Kohle gefördert, jedoch nur noch in vier der ehemals zirka 20 Tagebaue im Lausitzer Revier. Die Niederlausitzer Bergbautour führt Sie zu aktiven Tagebauen, Restlöchern, die zur Zeit rekultiviert werden und zu Erholungsgebieten, die aus ehemaligen Tagebauen entstanden sind. Begeben Sie sich auf Entdeckungstour durch die zukünftig größte künstlich geschaffene Seenlandschaft Europas. Die Tour ist überwiegend flach und führt über gut ausgebaute Radwanderwege.

1. Tag: Anreise nach Cottbus

Cottbus ist eine Stadt der Parkanlagen, deren bekanntester sicher der Branitzer Park mit seinen Pyramiden ist.

2. Tag: Cottbus – Lübbenau (50 km)

Ein Streifzug durch die Vergangenheit bietet sich Ihnen in der Slawenburg Raddusch und dann geht es in den bekannten Spreewald. Unbedingt eine Kahnfahrt einplanen!

3. Tag: Lübbenau – Calau (50 km)

In Fürstlich Drehna erwartet Sie das sanierte Schloss und der von Peter Josef Lenné gestaltet Schloßpark. Im Etappenort Calau sollen übrigens die "Kalauer" entstanden sein.

4. Tag: Calau – Lauchhammer (40 / 56 km)

Ein Gigant erwartet Sie in der Nähe von Finsterwalde: die Förderbrücke F 60, dem 500 Meter langen und 80 Meter hohen "liegenden Eifelturm", die auch besichtigt werden kann. Das Museum in Lauchhammer berichtet über die Kunst des Glocken gießen.

5. Tag: Lauchhammer – Senftenberg (60 km)

Auf dieser Etappe sollte die Badehose nicht fehlen, den am Grünewalder Lauch und am Senftenberger See gibt es schon lange Zeit ausgedehnte Badestrände..

6. Tag: Senftenberg – Spremberg (60 km)

An den IBA-Terrassen informieren zahlreicge Tafeln Sie über die Entwicklung des Lausitzer Seenlandes, das einmal Europs größte künstliche Seenlandschaft bilden wird. Projekt der Internationalen Bauausstellung war die Künstlerkolonie in Pritzen.

7. Tag: Spremberg – Cottbus (28 / 70km)

Die Niederlausitzer Landschaft um Spremberg war die Heimat des Schriftstellers Erwin Strittmatter, der seine Kindheits- und Jugenderinnerungen in der Triologie „Der Laden“ verarbeitet. Diesen Laden können Sie noch heute besichtigen.

8. Tag: Abreise

 
 Karte Niederlausitzer BergbautourKarte Niederlausitzer Bergbautour

Unsere Leistungen:

  • 7 x Ü / F in Hotels und Pensionen
  • 6 x Gepäcktransfer
  • Tourenbuch
  • Informationsmaterial
  • Servicetelefon-Nummer

Preis pro Person (2016):

im DZ: 455,00 €
im EZ: 573,00 €

(Zahlungsmodalitäten und allgemeine Reisebedingungen)

 

Niederlausitzer Bergbautour

 
 
 
 
 
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Wir waren mit Schlienz-Reisen einige Tage in Bautzen, Zittauer Berge und Dresden. Eine wunderschöne uns so interessante…
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